RIT

Bewegungstraining für die neurologische Entwicklungsförderung - für jedes Alter. Zusammenhang zwischen neuromotorischem Entwicklungsstand und Belastbarkeit in Schule und Beruf.

Werden frühkindliche Reflexe nicht zeitgerecht in adulte Bewegungsmuster integriert, müssen sich die Betroffenen oft erheblich anstrengen um das selbe zu erreichen und das ermüdet, frustriert und kann bei zusätzlichen Lebensbelastungen schneller zur Dekompensation mit z.B. neurologischem oder depressivem Vermeidungsstrategien führen. 

  • Konzentrationsschwierigkeiten, Hyperaktivität, fehlende Impulskontrolle
  • Lernprobleme, Lese-Rechtschreibschwäche, Rechenschwäche
  • Unsicherheit in der Körperkoordination, Feinmotorik, Grobmotorik
  • Emotionale Unausgeglichenheit, Unsicherheit, Ängstlichkeit
  • Innere Unruhe, Stress
  • Lesen ist ein Kampf. Lesen macht einfach kein Spaß. Die Buchstaben bleiben einfach nicht da wo sie hingehören, dies könnte daran liegen dass der Symetrisch-Tonische-Nackenreflex aktiv mitliest. Dies ist bei 75% der Kinder mit Lese-Rechtschreibungsschwäche der Fall. 
  • Wut außer Kontrolle Impulsivität kann sehr anstrengend sein. Für den Betroffenen selbst und auch für sein soziales Umfeld oftmals mischen sich hier der Moro und der FLR Reflex, die zu gut für die Sicherheit - und damit auch für Stress - seines Menschens sorgen. 
  • Still sitzen? Nur wie? Zu den besten Freunden des Zabbelphillips zählt der Symetrische-Tonische-Nackenreflex (STNR). Betroffene sind von Unruhe getrieben, ständig in Bewegung. Ist der STNR noch in Aktion, wollen Ober/Unterköpfe zeitgleich agieren. 
  • Konzentration fällt schwer? Die Aufmerksamkeit auf eine Sache zu fokussieren scheint unmöglich. Überall lauert Ablenkung. Hier können der frühkindliche Furcht-Lämmungs-Reflex und der Moro-Reflex im Spiel sein.

Frühkindliche Reflexe? 

Es ist immer ein besonderer Moment, wenn die Bewegungen des Kindes im Mutterleib fühlbar werden. Diese Bewegungen werden über genetisch angelegte und erworbene Reflexe gesteuert, die geschickt aufeinander aufbauen. Die Reflexe verfolgen hierbei zweierlei wichtige Aufgaben: Zum einen fördern sie die motorische Entwicklung des Kindes bis zum Ende des 1. Lebensjahres, den Aufrichtungsprozess, Zum anderen geben sie Impulse an das Gehirn um die Lebenswichtigen neuronalen Netzwerken qualitativ und quantitativ aufzubauen um die Gehirnfunktionen miteinander zu verbessern. Erst so werden Denken und Fühlen möglich.

Reflexintegration?
Werden die Reflexe für die Entwicklung nicht mehr benötigt, werden sie naturgemäß gehemmt oder integriert. Bleiben diese jedoch aktiv, z.B. durch Schwangerschafts- oder Geburtskomplikationen oder fehlende Bewegungsimpulse im ersten Lebensjahr, sind Körper und Gehirn erstrangig damit beschäftigt, die unwillkürlichen Impulse der Reflexe zu kompensieren, d.h. gegenzusteuern. Im Resultat erleben wir die o.g. Symptome. Mit RIT Reflexintegrationstraining können wir den Integrationsprozess in jedem Alter nachvollziehen und persistierende Reflexe ausreifen und aktivieren, um sie anschließend naturgemäß zu hemmen. 


Trainingsablauf
Vor dem Training erhalten Sie von mir einen Fragebogen, mit dem ich mir ein Bild machen kann ob das RIT für Ihr Kind erfolgsversprechend ist. Ihr Kind und ich gehen dann die ersten 6 Übungen gemeinsam durch, die dazu dienen die dysfunktionale Reflexe zunächst ausreifen zu lassen. Ich zeige Ihnen ganz genau, wie Sie diese Übungen daheim ausführen können. Wir testen welche Reflexe aktiv sind und als nächstes ins Training einbezogen werden. So bearbeiten wir die tatsächlichen dysfunktionalen, persistierenden Reflexe. Eine gleichzeitige bilaterale auditive Stimulation der Gehirnhälften unterstützt den Prozess. 


Dauer und Erfolg

In den 4-wöchigen Sitzungspausen ist die Mitarbeit des Trainers ca. 10 Min täglich an 20 Tagen unverzichtbar. Der Erfolg der RIT Reflexintegration hängt maßgeblich von der Wiederholung und Ausführung der Übungen ab. Die dysfunktionelle Reflexe müssen aufeinander aufbauend ausgereift, aktiviert und gehemmt werden - so wie es die Natur auf dem Weg von Schwangerschaft bis zum 1. LJ vorgesehen hat. Um von den Übungen zu profitieren sind regelmäßige wiederholte ordnungsgemäß ausgeführte Impulse an das Gehirn zur neronalen Nachreifung und Vernetzung der Gehirnfunktion Grundvoraussetzung. Erst wenn der vorgehende Reflex integriert ist, kann der nachfolgende Reflex bearbeitet werden. 

 
 
 
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